Haarausfall durch Stress bei Männern

Gerade wenn Stress über einen längeren Zeitraum anhält oder besonders viele Belastungen zu bewältigen sind, kann das zu Haarausfall führen.

Ursache für dieses Phänomen sind verschiedene Neurotransmitter (Botenstoffe), die die Haarfollikel negativ beeinflussen. Um jeden Haarfollikel liegt ein dichtes Netz von Nervenfasern, das verschiedene neuronale Botenstoffe enthält.

Stress erhöht die Konzentration der entscheidenden Botenstoffe und somit die Zahl der Nervenfasern an den Haarfollikeln. Passiert dies während des Übergangs des Haars von der Wachstumsphase in die Ruhephase, kommt es zu einer Entzündungsreaktion des Haarfollikels und schließlich zum vorzeitigen Stopp des Haarwachstums. Die Folge ist diffuser Haarausfall.

Die Therapien

Stress-Vermeidung

Die einfachste und wirkungsvollste Möglichkeit, stressbedingtem Haarausfall vorzubeugen, ist, dem Stress erst gar keine Chance zu geben. Neben einem guten Zeitmanagement hilft auch ausreichend Schlaf, damit sich der Körper erholen kann.

Yoga und autogenes Training

Die bekannteste Methode zur Entspannung und zum Stressabbau ist das aus Indien stammende Yoga, eine Technik aus vorgegebenen Körperhaltungen und Atemübungen. Auch das autogene Training, eine Art Selbst-Hypnose, kann wieder ein Gleichmaß zwischen Spannungszuständen und Entspannung herstellen. Sowohl Yoga als auch autogenes Training können nach einer kurzen Anlernzeit sehr leicht alleine zu Hause durchgeführt werden.

Zuführung von Aufbaustoffen

Wenn der Haarausfall nicht nachlässt, empfiehlt sich, das Problem im wahrsten Sinne des Wortes an der Wurzel zu packen – mit einem Präparat, das mit einer ausgewogenen Kombination von schwefelhaltigen Aminosäuren und Vitaminen der B-Gruppe dazu beiträgt, dem Haar genau die Aufbaustoffe zuzuführen, die es braucht, um gesund zu wachsen. Eine Empfehlung ist z. B. Pantovigar®.