Wenngleich die Therapie mit Schmalspektrum-UVB-Licht bei vielen Hauterkrankungen Wirkung zeigt, gilt dies für die Alopecia areata leider nicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle türkische Studie, die sich mit dieser Frage beschäftigt hatte, da es nur wenig Literatur dazu gibt.
Eines Tages ist es soweit – das erste graue oder weiße Haar strahlt dem Betrachter aus dem Spiegel entgegen. Es sieht widerspenstig aus, dicker als die anderen – und das ist auch tatsächlich so.
In Lissabon fand am 19. Oktober 2011 das erste „Meet the Experts –Narben und Haarausfall Forum“ statt. 90 Ärzte aus 15 Nationen nahmen an dieser Veranstaltung im Vorfeld des europäischen Dermatologen-Kongresses der EADV (European Academy of Dermatology and Venerology) teil.
Haarausfall schlägt wohl fast allen Betroffenen aufs Gemüt – doch könnte der Zusammenhang auch umgekehrt sein. Forscher aus Taiwan sind dieser Frage jetzt nachgegangen, da Alopecia areata (AA) Berichten zufolge mit seelischen Erkrankungen assoziiert ist.
KÖLN/NEW HAVEN (Biermann) – Zellen in der Fettschicht der Haut haben eine wichtige Funktion beim Haarwachstum. Das entdeckten Forscher der Yale Universität bei Experimenten mit Mäusen. Diese Erkenntnis könnte zu neuen Therapiemöglichkeiten bei Haarausfall und Kahlköpfigkeit führen.
INDORE, INDIEN (Biermann) – Versuche an Mäusen nähren die Hoffnung, mittels niedrig dosierter Laseranwendung das Haarwachstum anregen zu können. Im Versuch wurden die ausgewachsenen Mäuse am Bauch rasiert und anschließend verschiedenen Maßnahmen ausgesetzt.
Vom 06. bis 09. Juli 2011 fand in Jerusalem der 15. internationale Haarkongress der European Hair Research Society statt. Etwa 400 Ärzte und Experten aus der ganzen Welt nahmen an dem Kongress teil, um sich zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Thema Haare auszutauschen.
KÖLN/OHIO (Biermann) – Laut einer amerikanischen Studie gibt es eine Verbindung zwischen Rasta-Zöpfen, wie man sie zum Beispiel häufig bei afroamerikanischen Frauen sieht, und irreversiblem Haarausfall
KÖLN (Biermann) – Ursache des erblich bedingten (androgenetischen) Haarausfalls ist eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel, also dem Bereich in dem das Haar in der Haarwurzel gebildet wird, gegen das Hormon Dihydrotestosteron (DHT).
Wichtig bei der Behandlung von Haarausfall ist eine einfühlsame Beratung und eine umfassende Basisdiagnostik, wie Dr. med Andreas M. Finner und Prof. Dr. Ralph M. Trüeb bei einem Vortrag auf dem Kongress der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft im April in Dresden deutlich machten. Die Haarsprechstunde bietet hierzu den perfekten Rahmen.
Haarausfall gilt als typisches Männerproblem. Doch die häufigste Form des Haarverlusts, die androgenetisch bedingte Alopezie, kann Männer und Frauen gleichermaßen treffen, berichtet die Dermatologin Dr. Rochelle Torgerson in der Oktober-Ausgabe der Mayo Clinic Women’s HealthSource.
Haare wachsen etwa einen Zentimeter im Monat und speichern dabei kontinuierlich Spuren des Stresshormons Kortisol. So könnten sie zukünftig vielleicht frühzeitig vor einem drohenden Herzinfarkt warnen, hoffen kanadische Forscher.
Auf einem Seminar im Rahmen der 22. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München referierten die Haarexperten Dr. Andreas Finner, Berlin, und Prof. Ralph Trüeb, Zürich, vor über 100 Dermatologen zu den Möglichkeiten einer Haarsprechstunde und zu neuen Erkenntnissen in der Haarforschung.
KÖLN (Biermann) - Wissenschaftler der New Yorker Columbia University haben acht Gene entdeckt, die zur Entstehung von Alopecia areata beitragen. Jetzt erhoffen sich die Forscher, dass bald Medikamente entwickelt werden können, die auf diese Gene abzielen.
KÖLN (Biermann) - Eine aktuelle Studie mit 740 Männern zeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen erblich bedingtem Haarausfall und einer Reihe von Herz-Kreislauf-Risikofaktoren, die unter dem Begriff Metabolisches Syndrom zusammengefasst werden, zu geben scheint.
NEW YORK - Ein amerikanisches Forscherteam hat ein bislang unbekanntes Gen entdeckt, das eine wichtige Rolle für das Haarwachstum spielt. Diese Entdeckung könnte in Zukunft die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden bei Haarausfall erleichtern.
ZÜRICH (Biermann) - Wenn Frauen bei sich einen diffusen Haarausfall bemerken, kann das Angst machen und Sorgen verursachen. Um diesen beträchtlichen Leidensdruck zu mindern, "ist eine systematische Vorgehensweise der beste Weg", erklärt der Dermatologe Ralph M. Trüeb vom Universitätsspital Zürich.
Der Frühling ist da ...und mit den steigenden Temperaturen, den helleren Tagen, der intensiveren Sonneneinstrahlung sollten wir uns besser und glücklicher fühlen. Das zumindest behaupten die Experten.
SAN FRANCISCO (Biermann) - Dieser Tage schnallen viele Menschen den Gürtel etwas enger. Doch kann man an der Haarpflege sparen, ohne auf einen schönen Haarschopf zu verzichten? Ja, sagt die Hautärztin Dr. Paradi Mirmirani von der Universität von Kalifornien.
BEDFORDSHIRE - Wie viele graue Haare eine Frau bekommt, hängt offenbar von ihren Genen ab. Das ergab eine Studie, die Anfang Dezember in dem Online-Magazin PLoS ONE veröffentlicht wurde.
US-amerikanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, menschliche Dermalpapillen-Zellen - das sind die Hautzellen, die die Haarfolikel bilden - in Kultur zu vermehren, ohne dass die Zellen dabei ihre Haar bildende Funktion verlieren.
US-amerikanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, menschliche Dermalpapillen-Zellen - das sind die Hautzellen, die die Haarfolikel bilden - in Kultur zu vermehren, ohne dass die Zellen dabei ihre Haar bildende Funktion verlieren.
PENNSYLVANIA (MedCon) - In der aktuellen Ausgabe des Journal of Pediatric and Adolescent Gynecology (August 2099) geben Forscher einen Überblick über Haarerkrankungen bei jungen Frauen, die unter diesen Störungen häufig besonders stark leiden.
HOUSTON (MedCon) - Eine in früheren Jahren aufgetretene allergische Reaktion in Form von Ekzemen, Heuschnupfen oder Bronchialasthma oder eine überstandene Autoimmunerkrankung scheinen das Risiko für einen kreisrunden Haarausfall zu erhöhen.
CHAPEL HILL (MedCon) – Menschen, die so oft es geht Momente voller positiver Gefühle in ihr Leben einbauen, verstärken damit ihre Widerstandskraft gegenüber Herausforderungen.
Jenny Latz von Haircoaching®, selbst Betroffene und frühere Vorsitzende der Selbsthilfeorganisation Alopecia Areata Deutschland e. V., bietet zusammen mit einem auf Haare spezialisierten Hautarzt und einem Zweithaarspezialisten erstmals in NRW die Tagesseminare "Wirksame Hilfe bei Haarausfall" an.
Studien haben darauf hingedeutet, dass es einen Zusammenhang zwischen erblich bedingtem Haarausfall und einer Stoffwechselstörung, die man als Insulinresistenz bezeichnet, geben könnte.
Einem Team europäischer Forscher ist es gelungen, einen Vorgang zu erklären, der den Menschen schon lange Rätsel aufgibt – weshalb unser Haar im Alter grau wird.
Auch wenn es sich bei der Alopezie (Haarausfall) nicht um eine lebensbedrohliche Erkrankung handelt, kann sie dennoch die Lebensqualität der betroffenen Personen erheblich einschränken.
Eine neue Studie bestätigt, dass junge Männer, die an erblich bedingtem Haarausfall leiden, ihren Insulinhaushalt und ihr Herz-Kreislauf-System checken lassen sollten.
Im Journal of the American Academy of Dermatology berichten koreanische Wissenschaftler von einem neuen Subtyp der Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall).
Zwei internationale Forscherteams haben unabhängig voneinander einen zweiten Erbgut-Faktor ermittelt, der das Risiko, an Haarausfall zu leiden, deutlich erhöht.
Ob wir glattes oder lockiges Haar haben, ist in unseren Erbanlagen festgelegt. Die Haare der Europäer unterscheiden sich dabei von denen der Afrikaner sehr deutlich.
Wenn Frauen eine genetische Anfälligkeit (Prädisposition) für Haarausfall mitbringen, könnte es das Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Geschlechtshormonen, Estradiol und Testosteron, sein, das darüber entscheidet, ob die Haare tatsächlich ausfallen oder nicht.
Haare bekommen ihre Farbe durch den Stoff Melanin. Die Melanozyten, die das Melanin produzieren, benötigen zur Bildung von Melanin die Aminosäure Tyrosin.
Menschen, die eine bestimmte Variante des Gens PTPN22 tragen, haben laut einer neuen Studie ein erhöhtes Risiko, an Alopecia areata zu erkranken. Bei diesem kreisrunden Haarausfall fallen die Haare nur an einer umgrenzten, meist runden Stelle des Kopfes aus.
Stammzellen in den Haarwurzeln unterliegen einem Zyklus von Phasen der Ruhe und der Zellteilung. Bei diesem Aktivitätswechsel ist ein genregulierender Transkriptionsfaktor von besonderer Bedeutung.
Eine Glatzenbildung ist bei Männern in erster Linie genetisch bedingt, doch spielt auch der Lebenswandel eine Rolle. So tendieren nach Meinung taiwanesischer Wissenschaftler gerade Raucher zu vermehrtem Haarausfall.
Neben Haarausfall leiden viele Betroffene zusätzlich unter angegriffenem, strapaziertem Haar, das sich durch Haarbruch, Spliss und schwer kämmbare Knötchen auszeichnet.
Haarausfall ist häufig das erste Symptom der nahenden Wechseljahre, denn der Zustand von Haut und Haaren – die nichts anderes sind als Hautanhanggebilde – wird stark von den Geschlechtshormonen beeinflusst.
Im Laufe eines haarigen Lebens wird die Haarfülle immer weniger. Ab einem Alter von 40 Jahren nimmt der Östrogenspiegel ab, was zu einer geringeren Durchblutung der Kopfhaut führt.
Viele Kinder haben sich schon den Vorwurf ihrer Eltern anhören müssen: "Ihr macht mir so viel Kummer, dass ich davon graue Haare bekomme." Doch gibt es wirklich einen Zusammenhang zwischen Ärger, Stress und dem Ergrauen der Haare?