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Schöne Haare - auch in den Wechseljahren

Frankfurt am Main, 31.01.2007

KÖLN (MedCon) – Haarausfall ist häufig das erste Symptom der nahenden Wechseljahre, denn der Zustand von Haut und Haaren – die nichts anderes sind als Hautanhangsgebilde – wird stark von den Geschlechtshormonen beeinflusst. Jede Frau kennt die Veränderungen von Haut und Haaren in Zeiten, die mit Hormonschwankungen und -veränderungen einhergehen, darunter Pubertät, Schwangerschaft, Menstruation und eben auch die Wechseljahre.

„Oft kommt auch ein erblich bedingter Haarausfall erst nach der Menopause zum Tragen“, berichtet Prof. Hans Wolff, Leiter der Dermatologischen Klinik und Haarsprechstunde der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München in der Novemberausgabe von Brigitte Woman.

Weibliche Geschlechtshormone (Östrogene) sind für gesundes und glänzendes Haar verantwortlich. Sinkt der Östrogenspiegel in den Wechseljahren ab, überwiegen die männlichen Hormone, die auch Männern zu ihren Geheimratsecken „verhelfen“. Doch im Unterschied dazu lichtet sich der Haarschopf bei der Frau eher im Scheitelbereich.

Zur direkten Behandlung auf der Kopfhaut gibt es hormonhaltige Tinkturen, die das Haar wieder etwas verdichten können. Manchmal sei es auch sinnvoll, eine Hormonpille mit antiandrogener Wirkung zu verschreiben – vor allem wenn die Frau zusätzlich zum Haarausfall auch noch unter Akne leidet, schreibt Prof. Wolff.

Um dünnes, kraftloses Haar zu stärken, können aber auch Nahrungsergänzungsmittel helfen. Empfehlenswert sind etwa Dragees, die die Aminosäure Cystein oder das B-Vitamin Pantothensäure enthalten.

Quelle: Brigitte Woman, November 2006

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