Fortschritte bei der Transplantationstherapie für Haarausfall

Frankfurt am Main, 14.10.2009

WOBURN (Biermann) - US-amerikanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, menschliche Dermalpapillen-Zellen - das sind die Hautzellen, die die Haarfolikel bilden - in Kultur zu vermehren, ohne dass die Zellen dabei ihre Haar bildende Funktion verlieren.

Die Wachstumsbedingungen entscheiden Dazu hatten sie eine spezielle Kulturmethode entwickelt, unter der Dermalpapillen-Zellen verschiedener Spender ihr Haar bildendes Potenzial behielten und zugleich eine starke Vermehrung zeigten.

Unter diesen Bedingungen beobachteten sie, dass sich die Zahl der Zellen in jedem Bebrütungszyklus nahezu verfünffachte. Darüber hinaus ergab ein Transplantationsversuch in lebendes Gewebe, dass die Zellen immer noch die Haarbildung auslösen konnten. Diese Fähigkeit blieb über elf Monate nach der Transplantation erhalten, auch die auf diesem Wege neu gebildeten Haarfolikel überlebten.

Neue Hoffnung auf Therapie Dieser neu entwickelte Ansatz könne ein großes technisches Hindernis bei der Entwicklung der Transplantation von Folikelzellen überwinden, einer Behandlungsmöglichkeit für Haarausfall, sind die Wissenschaftler optimistisch.

Quelle: Regen Med. 2009; 4(5): 667-76. Hair follicle neogenesis induced by cultured human scalp dermal papilla cells. Qiao J, Zawadzka A, Philips E, Turetsky A, Batchelor S, Peacock J, Durrant S, Garlick D, Kemp P, Teumer J.




letzte Änderung 02. Februar 2012, 11:01 Uhr

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URL: http://www.haar-ausfall.com/service/meldungen/detail_144.jsp
Stand: 05-Feb-2012, 01:47 AM
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