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23. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie

Frankfurt am Main, 21.08.2012

Vom 22. bis 27. Juli 2012 fand in München die 23. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie statt. Über 4.000 Teilnehmer – überwiegend Dermatologen - fanden sich zusammen, um sich zum Thema Haut und Haare weiterzubilden und neueste Forschungserkenntnisse auszutauschen.

Ein Highlight waren die zwei Mittagsseminare von Merz zu den Themen „Haarausfall“ und „Narben“.

Dr. Andreas Finner, ein auf Haarausfall spezialisierter Dermatologe aus Berlin, ging auf die Diagnose und Therapie des diffusen Haarausfalls ein und präsentierte eine Studienanalyse zur erfolgreichen Behandlung des diffusen Haarausfalls mit einer fixen Wirkstoffkombination aus medizinischer Hefe, Cystin und zwei B-Vitaminen.
Der international anerkannte Haarexperte Prof. Dr. Ralph M. Trüeb erläuterte dem Fachpublikum, warum die richtige und offene Kommunikation zwischen Arzt und Patient eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung von Haarausfall ist. Die wenigsten Patienten bilden sich Haarausfall ein, wenn sie einen Arzt aufsuchen und der Leidensdruck ist meist sehr hoch.

Dass die Prävention eine immer wichtigere Rolle spielt, da es leichter sei, Narben vorzubeugen als zu behandeln, hob Dr. Gerd Gauglitz, Leiter der Narbensprechstunde an der Ludwig-Maximilans-Universität in München, in seinem Vortrag hervor. In der soeben neu überarbeiteten Leitlinie wurde Zwiebelextrakt zur Vorbeugung von Narben nach Operationen neu aufgenommen. Die Wirksamkeit der Kombination aus Zwiebelextrakt, Heparin und Allantoin ist schon seit langem bekannt und konnte bereits in verschiedenen klinischen Untersuchungen nachgewiesen werden.
Dr. Dirk-J. Danneberg, Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie aus Darmstadt, referierte über die gute Wirkung des Zwiebelextrakt enthaltenden Narbengels in Kombination mit therapeutischem Ultraschall. Schon nach drei bis fünf Wochen zeigt sich eine signifikante Verbesserung der Narben und dies sowohl bei frischen als auch bei älteren Narben.

Weitere Informationen zu Themen und dem Programm finden Sie unter http://www.fortbildungswoche.de/

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