PENNSYLVANIA (MedCon) - In der aktuellen Ausgabe des Journal of Pediatric and Adolescent Gynecology (August 2009) geben Forscher einen Überblick über Haarerkrankungen bei jungen Frauen, die unter diesen Störungen häufig besonders stark leiden.
Haarwuchsstörungen können für Jugendliche und junge Erwachsene - und hier speziell für Frauen - eine enorme psychosoziale Belastung darstellen, schreiben Dr. E. B. Hawryluk und seine Kollegen vom Dermatologischen Institut der Universität von Pittsburgh. Sie machten sich in diesem Alter sowieso viele Sorgen um das eigene Äußere und den Eindruck auf andere, die ästhetische Beeinträchtigung durch Haarprobleme macht das nur noch schlimmer.
Haarerkrankungen, zum Beispiel Haarausfall, dünner werdendes oder brüchiges Haar, können verschiedenste Ursachen haben. Erbliche Faktoren können ebenso eine Rolle spielen wie Stress, die falsche Ernährung oder Infektionen.
Eine genaue Diagnose der Erkrankung und der zugrunde liegenden Ursachen ist wichtig. Der Arzt sollte hierfür eine detaillierte Krankengeschichte aufnehmen und eine körperliche Untersuchung durchführen, so die Autoren. Zudem werden Laboruntersuchungen durchgeführt und eventuell eine Probe der Kopfhaut genommen (Biopsie).
Die Erfahrung zeige, dass schon die Identifikation der Störung und die Aufklärung über den Krankheitsverlauf durch den Arzt einen positiven Effekt auf die Patienten habe. Liegt der Erkrankung eine Infektion zugrunde oder handelt es sich um narbenbedingten Haarausfall, ist eine frühzeitige und exakte Diagnose umso wichtiger, so dass schnell eine wirksame Behandlung eingeleitet werden kann.
Quelle: J Pediatr Adolesc Gynecol. 2009 Aug; 22 (4): 271-81. Female adolescent hair disorders. Hawryluk EB, English JC 3rd.
Letzte Änderung: 08.10.2009, 12:38 Uhr
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URL: http://www.haar-ausfall.com/service/meldungen/2009/2009-08-21/
Stand: 08.10.2009, 12:38 Uhr
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