Eine Glatzenbildung ist bei Männern in erster Linie genetisch bedingt, doch spielt auch der Lebenswandel eine Rolle. So tendieren nach Meinung taiwanesischer Wissenschaftler gerade Raucher zu vermehrtem Haarausfall.
Möglicherweise werden durch verschiedene Inhaltstoffe von Zigaretten jene Blutgefäße verstopft, die den Haarfollikel mit Sauerstoff und Nahrung versorgen. Auch ein schädigender Einfluss auf die DNA (Träger der Erbinformation) der haarbildenden Zellen sowie Veränderungen des Hormonhaushaltes stehen in der Diskussion. Die Forscher vermuten, dass außerdem durch den Tabakrauch Entzündungen ausgelöst werden, die die Kopfhautzellen angreifen.
Etwa 740 asiatische Männer wurden im Verlauf einer Studie zu ihren Lebensgewohnheiten befragt. Neben Aussagen zu Gewicht, Blutdruck und Krankheiten sollten sie angeben, ob und wie viel sie rauchten und wann die ersten Anzeichen von Haarausfall bemerkt wurden. Die Analyse der Daten zeigte einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Rauchen und beginnendem Haarverlust. Dabei waren für die Glatzenbildung sowohl Dauer als auch Menge der gerauchten Zigaretten maßgeblich.
Quelle: Deutscher Apotheker Verlag bzw. Su et al.: Arch. Dermatol. 143 (11), 1401-1406 (2007).
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Letzte Änderung: 03.01.2008, 16:54 Uhr
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Stand: 03.01.2008, 16:54 Uhr
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