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Ein Struwwelkopf

In heilenden Wunden sprießen neue Haare

PHILADELPHIA (MedCon) - Verletzte Haut ist in der Lage neue Haare zu bilden, berichten Wissenschaftler der University of Pennsylvania in der Fachzeitschrift Nature. Diese erstaunliche Entdeckung machten die Forscher, als sie an Mäusen die Heilung von Wunden untersuchten.

In der heilenden Haut ganz normaler Mäuse entstanden neue Haarfollikel (Haarbälge). Diese neuen Haarfollikel wiederum bildeten Stammzellen, produzierten die typischen molekularen Zeigerproteine (Marker) für Haarentstehung, bildeten einen Haarschaft aus und durchliefen all die üblichen Stadien des Haarfollikelzyklus.

„Die Verwundung scheint die Haut in eine Art embryonalen Status zu versetzen. So wird sie empfänglich für die Einwirkung von Wnt-Proteinen. Diese kleinen Eiweiße steuern die Entwicklung von Haarfollikeln", schreiben Dr. Mayumi Ito und seine Kollegen in Nature.

Diese Ergebnisse könnten auch neue Behandlungsmöglichkeiten für Haarverlust beim Menschen offenbaren, fügen sie hinzu. Dazu muss ein Weg gefunden werden, auch gesunde Haut für die Wachstumssignale der Wnt-Proteine zu sensibilisieren.

Quelle:
Erstellt von MedCon aus Nature. 2007 May 17;447(7142):316-20


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Letzte Änderung: 31.01.2008, 17:31 Uhr

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