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Ein Struwwelkopf

Bei hartem Leitungswasser regelmäßig Haarkuren verwenden

Steht zum Haarewaschen nur vergleichsweise hartes Leitungswasser zur Verfügung, ist eine regelmäßige Haarkur besonders wichtig. Durch den erhöhten Kalkanteil werden die Haare beim Waschen mit hartem Wasser oft trocken und struppig.

Das erklärt Stefanie Köhn vom Bund Deutscher Haarformer (BDH) aus dem hessischen Wetzlar. Beim Waschen selbst mache sich besonders kalkhaltiges Wasser unter anderem dadurch bemerkbar, dass mehr Shampoo benötigt wird.

Eine Kur gebe dem Haar Feuchtigkeit zurück und führe ihm wichtige Pflegestoffe zu. Wie oft eine Kur angewendet werden sollte, hängt von der Beschaffenheit des Haares sowie von seiner Länge ab. «Lange Haare, bei denen nur vier Mal im Jahr die Spitzen geschnitten werden, benötigen unter Umständen nach jeder Wäsche eine Kur.»

Nicht nur bei hartem, sondern auch bei besonders weichem Wasser können Probleme auftreten: «Man hat beim Haarewaschen dann manchmal das Gefühl, dass die Haare nicht richtig sauber werden», erklärt Friseurin Köhn. Und feines Haar «klatsche» nach dem Waschen regelrecht an. Hier helfen weniger Shampoo und mehr Nachspülen.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung, 08.03.2007


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Letzte Änderung: 03.01.2008, 16:54 Uhr

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