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Ein Struwwelkopf

Bei zu heißem Fönen droht "Bubble Hair"

KÖLN (MedCon) – Welche Auswirkungen falsches – und vor allem zu heißes – Haarstyling auf das Haarwachstum, haben kann, zeigen jetzt zwei Fallberichte in der aktuellen Ausgabe des International Journal of Dermatology.

Eine 20-jährige Frau wandte sich an Dr. David Mehregan und seine Kollegen vom Pinkus Dermatopathology Laboratory im amerikanischen Michigan: im vorderen Scheitelbereich wies die junge Frau eine völlig kahle Stelle auf. Als die Mediziner einige Haare aus dem Randbereich der Stelle zupften und unter dem Mikroskop anschauten, stellten sie fest, dass der Haarschaft regelrecht aufgeblasen war. Ein ähnliches Bild – „Bubble Hair“ genannt – boten auch die Haare einer 42-jährigen Patientin, die unter diffusem Haarausfall litt.

Eine Befragung der Frauen ergab, dass sie beide ihr Haar fast täglich mit dem Fön trockneten und diesen auch auf der höchsten Wärmestufe benutzten. Die ältere Patientin gab außerdem an, den Fön immer sehr nah an die Kopfhaut zu bringen.

Die Ärzte wiesen die beiden Frauen an, in Zukunft auf heißes Fönen komplett zu verzichten. Bei einer Nachuntersuchung ein Jahr später, war die kahle Stelle bei einer der betroffenen Frauen verschwunden, bei der anderen Patientin hatte sich der Haarausfall stark verringert.

Quelle:
Erstellt von MedCon aus Int J Dermatol. 2006 Nov;45(11):1319-20


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Letzte Änderung: 31.01.2008, 17:40 Uhr

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