Hormone

Der Begriff "Hormon" wurde 1905 von Ernest Starling geprägt. Hormone sind körpereigene Botenstoffe, die im menschlichen Organismus, entweder von einem Organ zum anderen oder von einem Gewebe zum anderen, Informationen übermitteln. Hormone werden in Drüsenzellen bestimmter Organsysteme gebildet und anschließend ins Blut abgegeben. Ihre Information kann nur von solchen Zellen gelesen werden, die eine spezielle Rezeptorstelle besitzen, an die das Hormon „andocken“ kann. Diese Informationsübermittlung dauert allerdings im Gegensatz zur Reizübermittlung durch Nervenzellen wesentlich länger: mehrere Minuten oder Stunden. Hormone, die u.a. den Haarwuchs beeinflussen, gehören zur Gruppe der Steroidhormone (z.B. Testosteron, das als Sexualhormon auch zu den Steroidhormonen zählt). Zur Gruppe der Steroidhormone gehören die Sexualhormone und Nebennierenrindenhormone.