Informationen zu Haarausfall und Haarstrukturschäden

Ein Struwwelkopf

androgenetisch bedingte Alopezie

Wird auch erblich bedingter oder hormonell bedingter Haarausfall genannt. Etwa 60 bis 80% aller Männer in Europa sind von dieser Form des Haarausfalls betroffen, die androgenetische Alopezie kann jedoch auch bei Frauen auftreten. Der typische Verlauf beim Mann beginnt mit Geheimratsecken und einer Tonsur am Hinterkopf und kann zur Glatze oder einem restlichen Haarkranz führen. Bei Frauen kommt es zur Lichtung der Haare im Scheitelbereich. Bedingt ist die androgenetische Alopezie durch eine vererbte Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber männlichen Geschlechtshormonen (genauer gegen Dihydrotestosteron (DHT), einem Abbauprodukt des Hormons Testosteron). DHT schädigt die Haarwurzeln, sie verkümmern und sterben allmählich ab. Dann können keine neuen Haare mehr produziert werden. Diesem Prozess kann jedoch durch solche Medikamente vorgebeugt werden, die eine Umwandlung von Testosteron in DHT verhindern.


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Letzte Änderung: 03.01.2008, 16:54 Uhr

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Stand: 03.01.2008, 16:54 Uhr
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