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Pantovigar® zur Behandlung des diffusen Haarausfalls

Der Dermatologe Dr. med. Andreas Finner (Berlin) präsentierte 2012 anlässlich eines Dermatologen-Kongresses Studienergebnisse über den Einsatz einer Wirkstoffkombination mit Cystin, Thiaminnitrat, Calciumpanthothenat und Medizinalhefe bei Frauen mit diffusem Haarausfall. Diese sogenannte Meta-Analyse umfasst die Ergebnisse 11 wissenschaftlicher Studien mit insgesamt über 1.600 Patienten und bestätigt die Wirksamkeit der Behandlung mit dieser Wirkstoffkombination bei diffusem Haarausfall.

Zu den Studien, die in diese Meta-Analyse einbezogen wurden, gehören unter anderem die folgenden Untersuchungen.
Lengg und Kollegen untersuchten in einer klinischen und verblindeten* Studie an 30 ansonsten gesunden Frauen die Wirkung eines Präparates mit einer Wirkstoffkombination aus Cystin, Thiaminnitrat, Calciumpanthothenat und Medizinalhefe zur Behandlung des diffusen Haarausfalls. Die Einnahme des Wirkstoffpräparates über 6 Monate führte zu einer Normalisierung der Anzahl an Haaren, die sich in der Wachstumsphase (Anagenhaarrate) befanden und verbesserte den Gesamteindruck des Haarstatus.1

Eine weitere klinische und verblindete* Studie von Budde und Kollegen an 72 Patientinnen zeigte bereits nach 4 Monaten eine Zunahme der Anzahl der Haare in der Wachstumsphase (Anagenhaarrate) in der Gruppe, die mit einer Kombination aus Cystin, Thiaminnitrat, Calciumpanthothenat und Medizinalhefe behandelt wurde. Weiterhin besserte sich die Haarqualität unter der Kombination bei gleichzeitig guter Verträglichkeit der Therapie.2

In einer multizentrische Beobachtungsstudie# von Thomas Bergner wurden 1.194 Patienten mit diffusem Haarausfall und 642 Patienten mit Nagelwachstumsstörungen untersucht. Nach 3-6 monatiger Anwendung wurde der therapeutische Effekt auf Haarausfall und Nagelwachstum von Arzt und Patienten in 87-90% der Fälle mit gut oder sehr gut bewertet. Die Therapie verringerte die Anzahl der täglich ausfallenden Haare auf ein normales Maß (80-100 Haare).3

*Erläuterung „verblindet“: Weder Arzt noch Patient wussten in dieser Studie, welche Patienten das wirkstoffhaltige Arzneimittel verabreicht bekamen.
#Studien die unter Praxisbedingungen parallel in verschiedenen Zentren und Arztpraxen durchgeführt werden, um ein möglichst große Anzahl an Patienten einbeziehen zu können.
1Lengg, N., et al., Dietary supplement increases anagen hair rate in women with telogen effluvium: results of a double-blind, placebo-controlled trial. Therapy, 2007. 4(1): p. 59-65.
2Budde, J., et al., [Systemic therapy of diffuse effluvium and hair structure damage]. Hautarzt, 1993. 44(6): p. 380-4.
3Bergner, T., Diffuses Effluvium, Haarstrukturschäden und Nagelwachstumsstörungen erfolgreich therapiert. Der deutsche Dermatologe, 1999. 47(11): p. 881-884.
Hinweis: in allen hier gezeigten Untersuchungen wurde die Wirkstoffkombination aus Cystin, Thiaminnitrat, Calciumpanthothenat und Medizinalhefe 3 x täglich in einem Zeitraum von 3 bis 6 Monaten angewendet.