Spliss entsteht dort, wo die Haarspitzen mechanischen Belastungen am stärksten ausgesetzt sind. Wenn das Haar auf die Schultern aufstößt, werden die Spitzen stark belastet oder auch bei ständigem Tragen von Haargummis. Die äußere Haarschicht wird beschädigt oder abgestoßen, so dass die Fasern im Inneren des Haares pinselartig auseinanderspringen.
Je länger das Haar ist, desto älter sind seine Haarspitzen - bei 30 cm langem Haar sind die Spitzen z.B. etwa 3 Jahre alt. Entsprechend sind die Spitzen dann schon länger den mechanischen Belastungen ausgesetzt und damit stärker gefährdet. Spliss hat allerdings auch mit Veranlagung zu tun. Manche Frauen haben Haare, die fast alles mitmachen. Und bei anderen splissen die Spitzen trotz sorgfältiger Behandlung und guter Pflege.
Man kann die mechanische Belastung für sein Haar vermindern, indem man die Haare nach dem Waschen nur sanft mit dem Handtuch abtupft und nicht trockenrubbelt. Zu heißes Fönen sollte man besser vermeiden, und auch Färben und Dauerwellen erhöhen die Splissgefahr. Regelmäßig eine Kurpackung auf die Spitzen kann die optische Erscheinung verbessern.
Wenn das Haar sehr stark splisst, sollte man die Spitzen alle 4 bis 6 Wochen schneiden lassen.
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Letzte Änderung: 03.01.2008, 16:54 Uhr
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Stand: 03.01.2008, 16:54 Uhr
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