Frage des Monats

April 2013

Frage

Nach einem besonders belastenden Jahr mit Krankheitsepisoden fallen nun auch noch die Haare aus. Was kann ich tun?

Antwort

Die Zellen unserer Haarwurzeln sind sehr schnell teilende Zellen. Sie reagieren auf Mangelsituationen sehr empfindlich. In Zeiten von Krankheit und Entbehrung reduzieren sie daher die Haarproduktion. Das Haar wächst langsamer und die Qualität nimmt ab. Dieser Effekt macht sich aber erst mit mehrmonatiger Verzögerung bemerkbar, denn das Haar wächst normalerweise nur ca. 1 cm pro Monat.
Bei einer sehr starken Schädigung der Haarwurzeln, z.B. im Rahmen einer Chemotherapie, sind die negativen Auswirkungen auf das Haarwachstum schnell zu erkennen. Bei einer weniger ausgeprägten Schädigung, z.B. durch Infekte oder Operationen, kann es drei bis neun Monate dauern bis der Haarausfall bemerkt wird. An die Ursache erinnern sich die Betroffenen nach so langer Zeit nur noch selten.
Wenn der Haarausfall durch ein mittlerweile abgeschlossenes Ereignis ausgelöst wurde, darf man berechtigterweise davon ausgehen, dass der Haarausfall nach wenigen Monaten von alleine wieder aufhören wird.
Oftmals liegen Mangelsituationen jedoch längere Zeit vor und auch Patienten, bei denen das Haarausfall verursachende Ereignis überstanden ist, äußern den Wunsch, die Reparaturphase der Haare unterstützen zu wollen. Hier können spezielle Präparate hilfreich sein. Pantovigar® z.B. enthält viele Vitamine, essenziellen Aminosäure, Mineralien, Spurenelemente und Enzyme, die Haare für ihren Aufbau benötigen.

Dr. Uwe Schwichtenberg

Zurück zur Übersicht