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Informationen zu Haarausfall und Haarstrukturschäden

Frage des Monats

November 2009

Frage:

Schadet Schwimmen in Chlorwasser den Haaren?

Antwort:

Wasser entfettet sowohl unsere Haut, als auch unsere Haare. Wer zu trockener Haut oder Kopfhaut neigt, kann durch viel und intensiven Wasserkontakt seine Haut so stark entfetten, dass es zum Ekzem kommt. Der entfettende Effekt des Wassers lässt sich durch Wärme (heißes Duschen), Seifen (Duschgele ohne rückfettende Zusätze) und auch durch Chlor im Wasser steigern.
 
Ein Ekzem sind Hautareale mit roter, trockener, juckender und schuppender Haut. Aber Vorsicht, es gibt auch ein Überfettungsekzem, dass sehr ähnlich aussieht. Wer zu Rötung und Schuppung in der sogenannten T-Zone (Stirnmitte und Nasenwangenregion) neigt, hat evtl. keine trockene sondern überfettete Haut, auch wenn es sich trocken anfühlt. Hier kann eine Untersuchung beim Hautarzt Klarheit bringen und helfen, Pflegefehler zu vermeiden. Wenn man tatsächlich trockene Haut und Haare hat und eine Austrocknungsbelastung nicht vermeiden kann (z.B. Leistungssportler), dann empfehlen sich für die Haut harnstoffhaltige Pflegelotionen und für die Haare Pflegespülungen nach der Haarwäsche. Strapaziertes, ausgetrocknetes Haar hat eine andere elektrische Ladung an der Haaroberfläche und benötigt daher andere Reinigungszusätze im Shampoo, als normales oder fettiges Haar. Die Produkte sind entsprechend gekennzeichnet und daran sollte man sich halten.

Dr. Uwe Schwichtenberg

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Letzte Änderung: 06.11.2009, 15:31 Uhr

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Stand: 06.11.2009, 15:31 Uhr
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