Kann Sport anlagebedingten Haarausfall verursachen?
Anlagebedingter Haarausfall wird durch eine Veränderung der Empfindlichkeit der Haarwurzel ggb. männlichen Geschlechtshormonen verursacht. Der Blutspiegel männlicher Hormone ist dabei unverändert.
Die Veränderung der Hormonempfindlichkeit ist ein programmierter Vorgang, d.h. Zeitpunkt und Ausmass sind genetisch festgelegt und leider weder durch Willen noch Wohlverhalten zu beeinflussen. Das bedeutet auch, dass sportliche Betätigung daran weder zum Guten noch zum Schlechten etwas ändert.
Wer jedoch durch die Einnahme hormoneller Substanzen seine körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern versucht, muß neben vielen anderen unerwünschten Effekten auch mit vermehrtem Haarausfall rechnen. Ein Grund mehr von solch gesundheitsschädlichem Verhalten Abstand zu nehmen.
Vernünftige Sportler haben hier nichts zu befürchten, müssen sich aber ggf. - wie alle anderen auch - mit ihrem schicksalhaften, genetisch festgelegten Haarausfall plagen. Das Voranschreiten eines solchen anlagebedingten Haarausfalls kann durch Einnahme von Tabletten oder Auftragen von Tinkturen verlangsamt oder gestoppt werden. Ein Beispiel dafür ist Pantostin Lösung.
Dr. Uwe Schwichtenberg
Letzte Änderung: 08.10.2009, 12:38 Uhr
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Stand: 08.10.2009, 12:38 Uhr
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