Was ist der Unterschied zwischen narbigem und diffusen Haarausfall?
Diffuser Haarausfall bezeichnet einen Haarwechsel aufgrund verschiedenster Ursachen wie z.B. dem Absetzen von Antibabypillen, den Hormonumstellungen nach der Geburt, fieberhaften Erkankungen oder der Einnahme von Tabletten. Wird die auslösende Ursache beseitigt, normalisiert sich der erhöhte Haarwechsel wieder, und die ausgefallenen Haare wachsen wieder nach. Zur Unterstützung oder wenn die Ursache nicht gefunden werden kann, empfehlen wir eine Therapie mit Pantovigar.
Narbiger Haarausfall ensteht zumeist aufgrund einer Hauterkrankung an der Kopfhaut (z.B. Lichen ruber follicularis, eine Sonderform der Knötchenflechte). Es enstehen dann auf einem meistens begrenzten Areal narbige Areale, auf denen dann zunehmend die Haare ausfallen und auch nicht wieder nachwachsen. Bei dem Verdacht auf einen vernarbenden Haarausfall ist eine Probebiopsie aus der Kopfhaut erforderlich. Hierbei wird ein kleines Hautstück unter dem Mikroskop feingeweblich untersucht. Daraufhin kann eine Diagnose gestellt und eine Behandlung eingeleitet werden.
Für beide Arten des Haarausfalls ist eine Vorstellung bei der Hautärztin oder beim Hautarzt erforderlich.
Dr. Uwe Schwichtenberg
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Letzte Änderung: 21.01.2008, 10:44 Uhr
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Stand: 21.01.2008, 10:44 Uhr
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